Wie du dein Idealgewicht erreichst

Dieser Beitrag ist sowohl für Leute, die gerne abnehmen als auch für Personen die gerne zunehmen möchten geeignet. Ich werde auf Differenzen der zwei Vorgehensweisen, ob man ab- oder zunehmen möchte, gleich im Text genau eingehen.

Warst du schon öfters an dem Punkt, dass du gedacht hast, „ich möchte etwas ändern?“ Dass du gedacht hast, so geht es mit mir nicht weiter, ich möchte Gewicht verlieren. Ich möchte gesünder Leben. Ich möchte etwas an mir ändern, ich möchte glücklicher sein mit mir.

Doch immer wieder erschienen dir diverse Diätpläne viel zu streng und zu schwer einzuhalten. Oder du hast erfolgreich einige Pfunde verloren und in den nächsten paar Monate gleich wieder drauf gepackt? Es erscheint dir, wie ein Teufelskreis. Du hast das Gefühl, es sei aussichtslos.

Vielleicht fällt es dir schwer, zuzunehmen. Vielleicht bist du auch auf dem Weg in eine Essstörung und merkst noch früh genug, dass es so nicht weiter gehen kann, dass du gesund sein möchtest.

Vielleicht bist du aber auch einfach „von Natur aus“ schlank und möchtest lediglich ein bisschen Muskeln drauf packen und deine Fitness, deine Gesundheit und dein Aussehen optimieren.

Vielleicht hast du dich schon öfters gefragt, ob es überhaupt eine Strategie gibt, optimal Gewicht zu verlieren oder aufzubauen und dieses anschliessend langfristig zu halten.
Ich kann dir sagen, ja, die gibt es. Genauer gesagt ist es nicht wirklich eine Strategie, sondern viel eher ein Lebensstil.
Ganz wichtig hier bei ist, dass die Gesundheit immer an erster Stelle zu kommen hat. Es ist so, dass wenn dein Körper und dein Geist vollständig gesund sind, Fitness, wie auch ein schlankes, straffes Erscheinungsbild die angenehmen Begleiterscheinungen sind.

In diesem Artikel werde ich dir aufzeigen, was verschiedene „Gewichts-Abnahme-Stopper“ sind wenn es explizit um das Abnehmen geht und wie du diese erfolgreich beseitigen kannst. Oder wie du mit ein paar Tipps und Tricks erfolgreicher an Gewicht zunehmen kannst. Ich werde dir einige Strategien mit auf den Weg geben, wie du deinen Tag gestalten kannst um möglichst simpel durch den Tag zu kommen und du so wenig wie möglich an dein Essen denken musst.

Bedenke immer: Die Änderungen an deinem Lebensstil können anfangs vielleicht schwierig erscheinen, ganz egal, was du verändern möchtest, doch nach ein paar Wochen wird es Routine sein für dich und du wirst die Erfolge bald abbuchen können.

Ohne noch weiter um den heissen Brei zu reden, möchte ich beginnen.

Bevor wir zu der Nahrung übergehen ist es äusserst essentiell zu wissen, dass du genügend stilles Wasser oder auch ab und zu ungesüssten Tee zu dir nehmen solltest. Damit dein System optimal funktionieren kann, muss es ausreichend hydriert sein. Ich z.B. trinke am Morgen noch bevor ich irgend etwas Festes zu mir nehme, ca. einen Liter Wasser oder auch Tee, wenn es draussen ein bisschen kälter ist. Dies würde ich dir auch empfehlen.
Um einen Anhaltspunkt zu haben, ich trinke 3-4 Liter pro Tag, da ich auch Sport treibe.

Punkt eins:
Als aller Erstes ist es ganz wichtig, dass du dein Essen als Freund akzeptierst. Dass die Nahrung nicht als etwas Schlechtes angesehen wird und sowieso nur Probleme bringt. Du musst immer daran denken, du brauchst Energie um erfolgreich durch den Tag zu gehen. Wir Menschen sind dafür designed fit, aufnahmefähig und glücklich zu sein. Wenn du dir gesamthaft zu wenig Kalorien zuführst, wird dein System nicht optimal funktionieren können. Also: genug essen ist sehr wichtig, ja auch für das Abnehmen.
Eine kleine Angst möchte ich dir dennoch schon vorne weg nehmen: Wenn du dich Kohlenhydratreich ernährst, wird der Körper überschüssige Kohlenhydrate zuerst in Wärme umwandeln, weil ihn die de novo Lipogenese (die „Umwandlung von Kohlenhydraten in Fett) zu viel Energie kostet. Die Tatsache, dass der Körper kein Fett einspeichert, wird aber auch nur dann eintreffen, wenn du allgemein deinen Fettkonsum gering hältst. Weiter unten wird das noch ausführlicher beschrieben.

Punkt zwei:
Wahrscheinlich kannst du es erraten, dass es nun beim zweiten Punkt um die Auswahl deiner Lebensmittel geht. Bei diesem Punkt ist wichtig zu lernen, dass Kohlenhydrate deine Freunde sind. Das meine ich ernst! Bitte lese weiter, ich werde dir erklären wieso. Wahrscheinlich hast du sie lange Zeit verantwortlich dafür gemacht Gewichts zuzunehmen, doch ich sage dir, das ist nicht der Fall. Kohlenhydrate sind Energie und Energie braucht man bekannterweise um gestärkt und wach durch den Tag zu gehen.

Auch gut zu wissen ist, dass Kohlenhydrate Glückshormone in deinem Gehirn ausschütten und du sehr zufrieden und ohne viel an dein Essen zu denken, durch den Tag gehst. Wieder vorausgesetzt, du isst genug, du siehst, dies ist ein essentieller Punkt. Denn wenn dir z.B. ständig „Essen“ durch den Kopf geht, kannst du es als ein guten Parameter dafür nehmen, dass dein Körper hungrig ist und Kalorien du zu dir nehmen solltest. Auch dann, wenn du explizit im Magen kein Hungergefühl verspüren kannst. Oft geht dieses durch unsere Lebensweise verloren weil wir es wahrscheinlich viel zu oft nicht ernst genommen haben.

Was du jedoch bedenken musst, ist, dass du gleichzeitig deinen Fettkonsum runterschrauben musst, denn man kann nur Fettreich oder Kohlenhydratreich essen. Beides zusammen geht nicht wirklich gut und wenn es ginge wäre es für mehrere Systeme in unserem Körper gar nicht förderlich.

Somit, werfe alle Öle und Fette aus deiner Küche oder verwende sie in der Körper- oder Haarpflege oder öle deinen Holztisch ein oder was auch immer. Einfach nicht ins Essen geben, das ist alles. 😉 Die ersten Fragen werden sicher schon auftauchen und du denkst dir wahrscheinlich, aber ich brauche doch Fette unter anderem für meine Hormonproduktion, die kann ich doch nicht weg lassen. Und da kann ich sagen, ja, du brauchst sehr wohl Fette für diverse Funktionen im Körper, doch in den natürlichen, nicht verarbeiteten Lebensmittel ist reichlich genug vorhanden. Somit haben z.B. gerade Haferflocken ca. 18 Kalorienprozent Fett enthalten, was für ein kohlenhydrathaltiges Lebensmittel sehr viel ist. Mach dir also um diesen Punkt keine Sorgen.
Bei diesem Punkt spielt es noch eine Rolle, ob du zu- oder abnehmen möchtest. Falls du mehr Gewicht drauf packen möchtest, kannst du gerne Nüsse, Samen, Ölfrüchte und andere Fetthaltige pflanzliche Lebensmittel in deine Ernährung mit einbauen. Falls du aber mit den Kilos runter möchtest, ist es sinnvoller, diese fettreichen Nahrungsmittel so gering wie möglich zu halten.

Weiter besitzen jegliche tierischen Produkte sehr viel Fett. Unter anderem auch Cholesterin und andere nicht förderliche Stoffe für unsere Gesundheit. Somit streiche auch alle tierischen Produkte aus deiner Küche. Das heisst alle Milchprodukte, darunter Butter, Milch, Käse, Quark, Rahm etc. (es gibt übrigens wunderbare Alternativen) sowie jegliche Fleischprodukte und Eier.

Versuche auch immer wieder deinen Geist für neue Dinge zu öffnen, denn nur wenn du etwas veränderst an deinem Lebensstil, kann sich auch dein Leben mit dir verändern. Was du ja gerne möchtest.
Die Gleichung ist grundsätzlich sehr simpel: ändere etwas, dann ändert sich etwas!

Du musst auch immer bedenken, dass der Mensch ein „Gewohnheitstier“ ist. Somit musst du keine Angst haben, dass du dich nicht an die Umstellung gewöhnen könntest. Probiere es aus, profitiere von allen Vorteilen, bleib dran und schon bald wird dir dieser Lebensstil als das normalste der Welt erscheinen. Es braucht einfach ein bisschen Geduld und Wille zur Veränderung.

Punkt drei:
Was für Lebensmittel kannst und sollst du nun täglich zu dir nehmen?
Deiner Fantasie ist freien Lauf geboten. Tobe dich aus mit allen Früchten, Gemüsen, Getreide- und Stärkeprodukten, Linsen, Bohnen etc.

Morgens würde ich dir diverse Früchte gefolgt von Hafer- oder Hirseflocken mit etwas Pflanzenmilch empfehlen, oder auch gemischt, wenn du es gerne magst. Mit Zimt z.B. schmeckt es wirklich super.
Mittags kann es z.B. Ofenkartoffeln mit hausgemachtem Ketchup und gedämpftem Brokkoli geben.
Abends könnte man sich einen grünen Salat, gefolgt von Reis mit Linsen und reichlich Gemüse an einer Zitronen-Mandel-Sosse schmecken lasen.
Es gibt so unendlich viele leckere Kombinationen dieser verschiedenen unverarbeiteten Lebensmittel und du kannst dich wirklich darauf freuen, immer wieder neue Speisen zu kreieren und zu kosten. Viel Spass dabei.

Punkt vier:
Sport. Wer hätte das gedacht! Ja, Sport oder besser Bewegung, ist äusserst wichtig für die Gesundheit und eine langfristige Gewichtsreduktion. Spazieren, Laufen, Mannschaftsport, Hauptsache, du bewegst dich. Ich persönlich mache drei Mal die Woche Kraft-Sport im Fitness-Studio für jeweils ca. 1 – 1.5h und ein Mal ein Ausdauertraining für ca. 30min. Mit dem komme ich wunderbar zurecht und es braucht auch nicht übermässig viel Zeit. Es kommt einfach darauf an, für was man sich Zeit nimmt. Was einem wichtig ist. Vielleicht denkst du jetzt, „aber nach einem anstrengenden Tag bei der Arbeit, habe ich doch keine Energie mehr um noch trainieren zu gehen“. Doch, du wirst sehen, die wirst du haben. Ich werde dir garantieren, wenn du erst einmal die ganzen Fettbomben aus deiner Ernährung gestrichen hast und regelmässig(!) genügend Kalorien zu dir nimmst, hast du Energie ohne Ende. Probiere es aus, und du wirst es selber erleben können.
Du kannst auch mit ein Mal in der Woche Sport beginnen und dich hoch arbeiten, wie es für dich anschliessend am Besten passt.

Gerade beim Abnehmen würde ich dir explizit Kraftsport empfehlen. (Wobei, dieser auch bei gesundem Zunehmen unabdingbar ist). Dadurch werden deine Muskeln wachsen, jedoch keine Angst, du wirst deswegen keine stämmigen Beine bekommen! Und dein gesamter Grundumsatz deiner Kalorien steigt an. Du wirst also mehr Energie verbrennen, auch im Ruhezustand, denn Muskeln brauchen in etwa drei Mal mehr Energie, nur um unterhalten zu werden, als Fettgewebe.

Gerade für Frauen möchte ich noch einen weiteren wichtigen Punkt ansprechen: Evtl. hast du Angst, dass deine Muskeln so wachsen werden, dass du quasi ein richtiges Muskel-Paket wirst und nicht mehr weiblich aussehen wirst. Ich kann mit gutem Gewissen versichern, das wird auf keinen Fall eintreffen. Wenn eine Frau nicht zu irgendwelchen Anabolika greift und anschliessend eine Diät macht, damit man die Muskeln noch mehr zum Vorschein kommen, ist es nicht möglich solche immensen Muskelmassen aufzubauen. Natürlich wird man muskulöser und sportlicher aussehen, aber immer noch im sehr weiblichen Bereich. Somit wäre dieser Punkt auch geklärt und deiner Sportsession steht nichts mehr im Wege.

Ich hoffe, mit diesem Artikel konnte ich dir helfen eine Entscheidung zu treffen und diese auch zu verfolgen. Ich wünsche dir viel Spass dabei langfristig Gewicht zu verlieren und somit auf dein Idealgewicht zu kommen und dieses anschliessend zu halten. Was auch ganz wichtig zu wissen ist: Der Körper ist hochintelligent. Wenn du lernst in ihn zu horchen, wird er dich, zusammen mit deiner Disziplin, zum Ziel führen.

Viel Erfolg! 🙂

Simone

P.S. Falls du Hilfe benötigst beim Erreichen deiner Ziele, kannst du gerne einen Termin für eine Ernährungsberatung buchen.
Ich freue mich auf dich!

P.P.S.
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